Als Suppenfan probiere ich gerne immer mal wieder neue Rezepte aus. Und gerade jetzt braucht der Mensch doch öfters was Warmes. Entdeckt eine ungewöhnliche Variation – sehr passend in der Advents- und Weihnachtszeit.

Sie ist grass lila. Und damit sehr ungewöhnlich. Aber manchmal muss es eben was Besonderes sein. Nun jedenfalls reizte mich die Vorstellung, mal mit Rotkohl eine Suppe zu kochen. Bisland kannte ich ihn nur als Gemüse. Also hieß es: ran an den Hobel. Ergebnis: die Suppe ist nur ein Schmaus für die Augen, sondern auch für den Gaumen. Versucht es doch selbst mal. Ich glaube, ihr werdet einige Fans mit Eurer Kochkunst gewinnen und die Gäste an der Weihnachtstafel überraschen.

Zutaten (für 4 Portionen)
600 g Rotkohl
300 g Kartoffeln
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
700 ml Gemüsebrühe
100 ml Weißwein
2 EL Balsamicoessig
50 ml Sahne
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
3 Pimentkörner
2 Wachholderbeeren
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
3 grobe Bratwürste

Zubereitung

  1. Rotkohl in feine Streifen schneiden. Zwiebeln fein würfeln. Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Knoblauch abziehen und klein hacken.
  2. In Topf auf mittelhoher Stufe Butter sowie Öl erwärmen. Das Gemüse anschwitzen, Deckel drauf und 5 Minuten dünsten. Dann die Brühe und den Weißwein angießen. Piment, Wachholder, Lorbeer und Nelke im Teefilter dazu geben und alles 25 Minuten garen .
  3. In dieser Zeit das Brät aus der Bratwurst drücken und zu kleinen Klößchen formen. In einer beschichteten Pfanne goldbraun braten und bis zum Servieren warmhalten.
  4. Gewürze aus der Suppe entfernen. Die Suppe mit der Sahne und dem Essig pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für eine geschmeidige Konsistenz die Rotkohlsuppe mit dem Rührstab fein passieren. Mit den Hackbällchen garnieren und genießen.